2. Februar in Mit­tel­hes­sen: 2006 Schnee­win­ter — 2016 Keinschneewinter

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Schneehöhen von 20 Zentimetern, Streudienste im Dauereinsatz, Streusalzmangel. So präsentierte sich der Winter am 2. Februar vor sechs jahren in Mittelhessen. Fotos, Collage: v. Gallera

2. Februar 2010:  Schnee­hö­hen von 20 Zen­ti­me­tern, Streu­di­enste im Dau­er­ein­satz, Streu­salz­man­gel. So prä­sen­tierte sich der Win­ter vor sechs Jah­ren in Mit­tel­hes­sen. Fotos, Col­lage: v. Gallera

Kann man die ech­ten Schnee­win­ter­tage der aktu­el­len Sai­son 2015/2016 in Mit­tel­hes­sen, wenn es gut geht, an etwas mehr als einer Hand abzäh­len, sah dies in der Sai­son 2009/2010 deut­lich anders aus. Am 3. Februar 2016 könnte es laut Vor­her­sage der Unwet­ter­zen­trale in Mit­tel­hes­sen aller­dings stel­len­weise wie­der weiß wer­den.

Diese Bil­der­aus­wahl für 2010 ent­stand dort, wo die drei mit­tel­hes­si­schen Land­kreise Gie­ßen, Lahn-Dill und Marburg-Biedenkopf zusam­men­sto­ßen. Ver­gleich­bar  sah es an die­sem Mor­gen des 2. Februar 2010 aller­dings auch in ande­ren mit­tel­hes­si­schen Regio­nen aus.

2. Februar 2016: Eine Warmfront vom Atlantik hat eine kurze Schnee- und Frostepisode in Mittelhessen beendet. Stattdessen sorgen frühlingshafte Milde und Regen für aufgeweichte Böden abseits der regulären Verkehrswege. Fotos, Collage: v.Gallera

2. Februar 2016: Eine Warm­front vom Atlan­tik hat eine kurze Schnee– und Frost­epi­sode in Mit­tel­hes­sen been­det. Statt­des­sen sor­gen früh­lings­hafte Milde und Regen für auf­ge­weichte Böden abseits der regu­lä­ren Ver­kehrs­wege. Fotos, Col­lage: v.Gallera

Ganz anders dage­gen am 2. Februar 2016: Früh­lings­hafte milde Tem­pe­ra­tu­ren haben in den ver­gan­ge­nen Tagen eine kurze Win­te­r­epi­sode ver­trie­ben und Regen hat Wald– und Wie­sen­bö­den auf­ge­weicht. Die aktu­el­len Auf­nah­men  ent­stan­den bei Lohra, Haupt­ort, in Krofdorf-Gleiberg (Wet­ten­berg), ent­lang des Post­kut­schen­raub­wegs im Wald zwi­schen Lohra, Morns­hau­sen und Roden­hau­sen sowie in der Feld­ge­mar­kung Krum­bach (Bie­ber­tal) (von oben links im Uhr­zei­ger­sinn).
Die aktu­el­len Wet­ter­vor­her­sa­gen kün­di­gen zwar wie­der für Mitt­woch, den 3. Februar wie­der sin­kende Tem­pe­ra­tu­ren an, gleich­zei­tig das Absin­ken der Schnee­fall­grenze wie­der auf Höhen von 200 bis 300 Metern. Aktu­ell sind für Hai­ger und Bie­den­kopf War­nun­gen für Stark­re­gen aktiv, der sich wäh­rend der Nacht bis in tiefe Lage in Schnee ver­wan­deln wird. Ver­ant­wort­lich ist laut Vor­her­sage der Unwet­ter­zen­trale eine Kalt­front, die sich von Nor­den nach Süden mit stür­mi­schen Wind vor­ar­bei­tet. Dabei sinkt in den Mit­tel­ge­bir­gen die Tem­pe­ra­tu­ren knapp unter den Gefrier­punkt ab. Die Gebirgs­züge, die Mit­tel­hes­sen dabei am nächs­ten lie­gen, sind die des Rot­haar­ge­bir­ges und des Lahn-Dill-Berglands. Zur Zeit (2.Februar 2016, 23 Uhr) hängt die Regen­zelle noch über die­sen Mit­tel­ge­birgs­la­gen und schiebt sich vom Ost­rand des Köl­ner Beckens über das Ber­gi­sche Land und das Sau­er­land nach Mit­tel­hes­sen herein.

Von Westen nähert sich eine Regenzelle Mittelhessen, die in Verbindung mit Kaltluft in der Nacht zum 3. Februar wieder für Neuschnee sorgen soll. Quelle: Unwetterzentrale.de

Von Wes­ten nähert sich eine Regen­zelle Mit­tel­hes­sen, die in Ver­bin­dung mit Kalt­luft in der Nacht zum 3. Februar wie­der für Neu­schnee sor­gen soll. Quelle: Unwetterzentrale.de

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